Der kleine Urlaub für zwischendurch

Willkommen in Erfurts einzigartigster Allround-Location mit Restaurant, Beach Club, Fischverkauf, Veranstaltungs- und Kletterhalle.

Entdecken Sie den Kressepark als Eventlocation...

Tradition seit 1769

Entdecken Sie die besonderen Facetten des Natur- und Erlebnisparks im Erfurter Süden und erfahren Sie mehr über den Anbau der berühmten Erfurter Brunnenkresse.

Der Brunnenkresseanbau

Die Ernte der Brunnenkresse findet vorwiegend von Mitte September bis Ende Mai statt, aber auch in den übrigen Monaten ist Brunnenkresse stets erhältlich. Wilde Brunnenkresse wächst in Deutschland überall, wo sie gesundes, auf schwach geneigter Fläche langsam fließendes Wasser mit Schlammgrund findet.

Die echte, edle, wie sie in den Haage‘schen Anlagen bereits durch sechs Generationen derselben Familie, seit 1769, angebaut wird, gedeiht dank der vorzüglichen Eigenschaften des Dreibrunnenwassers nur hier und ist fleischiger, saftiger und milder als die wildwachsende.In fast alle deutschen Großstädte wird die Erfurter Brunnenkresse verschickt, überall ist sie geschätzt, beliebt und begehrt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Haage‘sche Brunnenkresse durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, u.a. erhielt sie in einer Berliner Ausstellung für Kochkunst und Volksernährung, ebenso auch in einer Gartenbauausstellung in Dresden die höchste Anerkennung, die goldene Medaille. Es dürfte interessieren, dass schon oft versucht wurde den Erfurter Brunnenkresseanbau nachzuahmen, aber stets ohne Erfolg.

 Die für das Wachstum der Brunnenkresse erforderlichen guten Eigenschaften, wie sie das Erfurter Dreienbrunnen-Quellwasser aufweist, fehlt meist anderorts, oder die Art des Geländes ermöglicht eine derartige Kulturanlage nicht.

Nur einmal ist die Nachahmung gelungen, und zwar durch Napoleon I. Dieser interessierte sich während seiner damaligen Anwesenheit in Erfurt für die hierbefindlichen Brunnenkresseanlagen ungemein und ließ solche im Jahre 1809 genau nach Erfurter Muster, nahe Paris, in St. Léonard und in St. Gratien, durch zwei Erfurter Gärtner, mit Erfolg anlegen, wo sie heute noch bestehen.