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Über Uns

 

Über den Kressepark

Im Süden der Stadt Erfurt erstreckt sich über 28 Hektar Fläche der Kressepark. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier die unter Kennern äußerst beliebte Brunnenkresse geerntet. Schon für den französischen Kaiser Napoleon war die Erfurter Kresse ein Garant für exzellenten und charakteristischen Geschmack, weshalb er selbige auch nach Frankreich überführte, um sie am eigenen Hofe anbauen zu können.

Heute verwöhnen wir unsere Besucher nebst der traditionellen Brunnenkresse auch mit kulinarischen Köstlichkeiten. In der ansässigen Villa Haage wird für das leibliche Wohl unserer Parkbesucher gesorgt. Bei der vorwiegend mediterranen Küche bedienen sich unsere Köche dabei am liebsten beim frisch gefangenen Fisch aus den Kressepark-Gewässern und selbstverständlich an der Brunnenkresse-Ernte.

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Seit dem Sommer 2008 sind wir besonders stolz unseren Gästen das sowieso schon bestehende Urlaubsgefühl im Kressepark  noch stärker vermitteln zu dürfen. Mit Fertigstellung der Strandflächen vom Mandala Beachclub konnten wir eine deutschlandweit einzigartige Location in die Kresseparkfamilie aufnehmen. Unzählige Tonnen Sand, übergroße Palmen, ein Pool und die dazugehörige Strandbar sorgen für karibische Zustände in unseren mitteleuropäischen Breiten.

Zusätzlich zu den gastronomischen Gegebenheiten bietet die 750 m² große Veranstaltungshalle Platz für Events jeglicher Art und kann in Verbindung mit den bereits vorgestellten Freiflächen für Veranstaltungen mit Besucherzahlen in dreistelligen Dimensionen genutzt werden.

 

 beach2.jpgDer neue Mandala Beachclub

 

Die traditionellste Größe des Kresseparks hingegen stellt der hauseigene Hofladen dar, denn bereits seit 1769 ist der Kressepark ein landwirtschaftlich genutztes Areal für den Anbau von Brunnenkresse und diese Tradition wird auch heute noch gepflegt. Der Hofladen vereint die Vermarktung der hauseigenen Produkte wie der Brunnenkresse und des fangfrischen Fisches. Der Leitfaden für den Verkauf ist hierbei die schlichte Naturbelassenheit, die der immer größer werdenden Beliebtheit von Bio-Produkten gerecht wird.

 perlhuehner.jpg Die zahlreichen Wasserflächen des Kresseparks, die das Wasser der drei auf  dem Areal befindlichen Trinkwasserquellen führen, sind heute Heimat vieler Fisch- und Tierarten und bieten Anglern und Naturfreunden ein Reservat, welches seinesgleichen sucht, vor allem in unmittelbarer Nähe zum Zentrum einer Großstadt. Eben diese Nähe zur urbanen Bevölkerung verleiht dem Kressepark einen besonderen Status, aber eine ebenso besondere Verantwortung gegenüber den Kindern.
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Zu diesem Zweck gründete man im Jahr 2007 den Verein „Löwenzahn e.V.“ mit Sitz im Kressepark. Als primären Vereinsleitsatz manifestierten die Gründer, Kindern & Jugendlichen einerseits Möglichkeiten zu bieten die Natur auf individuelle und unkonventionelle Art und Weise kennenzulernen und andererseits eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Naturlehrpfad, Kräuter- und Schulgarten, Beachvolleyballfelder, sowie In- und Outdoor-Spielplätze werden dafür künftig die geeigneten Rahmenbedingungen bilden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Die Brunnenkresse-Tradition

Die Ernte der Brunnenkresse findet vorwiegend von Mitte September bis Ende Mai statt, aber auch in den übrigen Monaten ist Brunnenkresse stets erhältlich.

Wilde Brunnenkresse wächst in Deutschland überall, wo sie gesundes, auf schwach geneigter Fläche langsam fließendes Wasser mit Schlammgrund findet. Die echte, edle, wie sie in den Haage‘schen Anlagen bereits durch sechs Generationen derselben Familie, seit  1769, angebaut wird, gedeiht dank der vorzüglichen Eigenschaften des Dreibrunnenwassers nur hier und ist fleischiger, saftiger und milder als die wildwachsende.

In fast alle deutschen Großstädte wird die Erfurter Brunnenkresse verschickt, überall ist sie geschätzt, beliebt und begehrt.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Haage‘sche Brunnenkresse durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, u.a. erhielt sie in einer Berliner Ausstellung für Kochkunst und Volksernährung, ebenso auch in einer Gartenbauausstellung in Dresden die höchste Anerkennung, die goldene Medaille.

Es dürfte interessieren, dass schon oft versucht wurde den Erfurter Brunnenkresseanbau nachzuahmen, aber stets ohne Erfolg. Die für das Wachstum der Brunnenkresse erforderlichen guten Eigenschaften, wie sie das Erfurter Dreienbrunnen-Quellwasser aufweist, fehlt meist anderorts, oder die Art des Geländes ermöglicht eine derartige Kulturanlage nicht. Nur einmal ist die Nachahmung gelungen, und zwar durch Napoleon I. Dieser interessierte sich während seiner damaligen Anwesenheit in Erfurt für die hierbefindlichen Brunnenkresseanlagen ungemein und ließ solche im Jahre 1809 genau nach Erfurter Muster, nahe Paris, in St. Léonard und in St. Gratien, durch zwei Erfurter Gärtner, mit Erfolg anlegen, wo sie heute noch bestehen.